Was ist die ARGE Energiegenossenschaften und welche Ziele hat sie?

Die Energiegenossenschaften beschäftigen sich mit Regionalen Energieversorgungen, der Energiewende durch Kooperation und Energieprojekten. Es handelt sich hierbei um eine Arbeitsgemeinschaft, welche die Zusammenarbeit zwischen genossenschaftlichen Unternehmen fördert. Zudem sollen durch die Energiegenossenschaften die bereits vorhandenen Lösungen nicht nur regional, sondern auch bundesweit an Bekanntheit zunehmen. Außerdem haben sie das Ziel die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit zu verdeutlichen, sowohl auf Seiten der interessierender Bürger, und Verantwortlichen, öffentlich und regional, als auch auf Seiten der Wirtschaftsverbände und Politiker. Neugründungen sollen systematisch gefördert werden. Im Bioenergiedorf trafen sich im Jahr 2010 über 60 Vertreter verschiedener Energiegenossenschaften. Gemeinsam gründeten sie die ARGE Energiegenossenschaften. Die Anwesenden waren sich darüber einig, dass möglichst viele Unternehmen und Bürger der Regionen einbezogen werden müssen, um das Potential der regenerativen Energien in den Regionen, unter Berücksichtigung lebenswerter Bedingungen, zu erschließen. Zur Sensibilisierung der Themen Klimawandel, Bürger als Unternehmer und Umwelt bemühen sich die Energiegenossenschaften um eine flächendeckende Zusammenarbeit. Eine einmalige Chance für die Sensibilisierung und die flächendeckende Zusammenarbeit bietet der Aufbau einer regenerativ und dezentral organisierten, ortsnahen Energieversorgung. Die Wertschöpfung in der Region kann geborgen werden, für diese bereitgestellt werden und sorgt so dafür, dass die ortsansässigen Bürger, die Wirtschaft und Gemeinden von der ortsnahen Energieversorgung profitieren. Die Genossenschaften stellen hierbei eine große, jedoch bisher fast unbemerkte Wirtschaftskraft dar. Um die Ziele der ARGE zu erreichen wurden acht Arbeitsgruppen gebildet, welche die Herausforderungen der Energiegenossenschaften und dringendsten Fragestellungen behandeln und sich gegenseitig unterstützen. Zu den Herausforderungen und Fragestellungen zählen die Finanzierung, Lobbyarbeit und die Vernetzung. Die Arbeitsgruppen sollen die bestmöglichen Ergebnisse für einzelne Projekte entwickeln. Durch die ARGE bekommt die Energiegenossenschaften nun auch ein Sprachrohr in Berlin und den Landeshauptstädten. Zukünftige Konstitutionen, Programme und weitere Ergebnisse der Arbeitsgruppen werden in weiteren Treffen vorgestellt. Zudem sollen weitere Energiegenossenschaften angesprochen und eingebunden werden.